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well-being "panda im wellness-glück"

Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz, Couching und Körperarbeit
Personenzentrierte Körperpsychotherapie
Seit einigen Jahren gibt es eine intensive Diskussion, wie eine stärkere Orientierung auf den Körper systematisch in die Psychotherapie eingebunden werden kann. Hintergrund ist zum einen die Erfahrung der hohen Wirksamkeit von körpertherapeutischen Ansätzen, zum anderen bekam der körperorientierte Ansatz viel Unterstützung durch Befunde aus den Neurowissenschaften. Der Personenzentrierte und experientielle Ansatz, wie er heute verstanden wird, stellt eine horvorragende Ausgangsbasis für körperpsychotherapeutisches Arbeiten dar.
Zehn Thesen zu den phänomenologischen Grundlagen einer personenzentrierten Körperpsychotherapie
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Erleben und Erfahrung stehen im Mittelpunkt: Die Schwerpunktsetzung der personenzentrierten Körperpsychotherapie liegt auf dem aktuellen Erleben im Hier und Jetzt. Alle in der Therapie auftauchenden Inhalte werden immer wieder auf die Erfahrungsgrundlage im Körperleben rückbezogen.
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Der Körper ist die Basis des Selbsterlebens und der Identität: Die Bezugnahme auf den Körper in der Therapie ist basal, dadurch wird der Person ihre organismische Erfahrung wieder zugänglich. Da alle Erfahrung über die Wahrnehmung vermittelt wird und alle Wahrnehmung ihre Basis im Körper hat, ist der Körper letztlich das Fundament des Selbsterlebens und auch der Identität einer Person. Ein geduldiges Explorieren der Körperempfindungen hat allein schon große therapeutische Kraft.
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Das Zentrum der Person ist das erlebende Selbst: Das phänomenologische "Ich" der Person ist das erlebende Selbst, das die eigenen Erfahrungen integriert. Dieses Selbst wird als Prozess verstanden.
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Der Körper entwirft seinen eigenen Prozess und hat seine eigene Fortsetzungsordnung: Wenn wir den inneren Bezug auf die ganzheitliche Erfahrung (Experiencing) wieder aufbauen, dann öffnen wir innere Wachstumsprozesse. Der sich selbst organisierte Prozess des Körpers kann durch gute (Beziehungs-) Bedingungen wieder angestoßen und in Richtung eines Wachstumsprozesses entwickelt werden. Der personenzentrierte Körperpsychotherapeut vertraut auf die innere orientierte Kraft des Körperbezuges.
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Der von innen gespürte Körper wird als grundsätzlicher Orientierungspunkt angesehen: Zentraler Bezugspunkt der personenzentrierten Körperpsychotherapie ist der von innen gespürte Körper. Als ganzheitlich-atmosphärisches Phänomen stellt der Felt Sense den Zugang zum inneren Strom des Erlebens dar.
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Der erlebte Körper begegnet uns immer in einer konkreten Situation: der Körper wird als Wechselwirkung zwischen Person und Umwelt verstanden, er verbindet beide. In der personenzentrierten Körperpsychotherapie kann grundsätzlich bei jedem Thema und zu jeder Situation ein körperorientierter Einstieg angefragt werden, zu allem lässt sich grundsätzlich eine innere Körperresonanz finden.
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Personenzentrierte Körperpsychotherapie entfaltet sich in einem dialektischen Prozess zwischen Erfahrung und Reflexion: Personenzentrierte Körperpsychotherapie entfaltet sich im Zusammenspiel zwischen dem konkreten Erleben (Sich-Spüren) und der achtsamen Reflexion darauf. So entsteht Wahlfreiheit und Selbstverantwortung für die Person.
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Der Körperbezug ist grundsätzlich intersubjektiv konstituiert: Identität und Selbst können nur durch soziale Interaktion entstehen, die Person wird nur durch Antworten anderer zum Selbst. Die eigene Innenwelt ist gleichzeitig unmittelbar und (sozial) vermittelt. In der körperlich vermittelten Präsenz eines spürbaren Gegenübers bestehen besondere Chancen, früh blockierte Wege zum impliziten Erleben auch später mittels sozialer Interaktion wieder zu öffnen.
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Die von Rogers formulierten Grundhaltungen Empathie, Akzeptanz und Kongruenz bilden in jedem Fall die Basis einer personenzentrierten Körperpsychotherapie und können auch körperorientiert umgesetzt werden: Wenn es gelingt, in einer nicht-wertenden, nicht-funktionalisierenden Weise Bezug zum eigenen Körper aufzunehmen (Grundbedingungen der personenzentrierten Therapie: eine akzeptierende, emphatische, echte Beziehung anzubieten), kann es zum Aufbau von mehr Körperakzeptanz, Körperselbstempathie und Authentizität im Körperleben kommen.
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Die gegenwärtige Möglichkeiten und Einschränkungen der Klienten, die personenzentrierten Kontaktangebote wahrzunehmen, sollten in der Therapie beachtet werden: Die Klienten können von den personenzentrierten Beziehungsangeboten nur in dem Maße profitieren, in dem sie diese auch wahrnehmen, Personenzentrierte Körperpsychotherapie zielt in besonderem Maße auch auf die Verbesserung der Wahrnehmung von Kontakt. Die personenzentrierte Körperpsychotherapie achtet auf die Möglichkeiten der Patienten, wirklich "da" bleiben zu können, und versucht diese zu verbessern.
(Quelle: Ernst Kern "Personenzentrierte Körperpsychotherapie. 2023).